
Die Informations- und Gründungsveranstaltung der Bürgerinitiative „Innerer Grüngürtel für ALLE“ am Sonntag, den 18.01.26, war ein voller Erfolg. Über 70 Menschen haben sich vor Ort als Gründungsmitglieder eingetragen, weitere Unterstützungsbekundungen gehen seither per E-Mail ein. Auch Vertreter*innen aus Politik und zivilgesellschaftlichen Initiativen waren anwesend. Besonders erfreulich war die Teilnahme der Bezirksbürgermeisterin von Rodenkirchen, Dr. Sabine Müller (Bündnis 90 /Die Grünen), sowie von Vertreter*innen der parallelen Bürgerinitiative „Grüngürtel für alle“, die sich für den Erhalt der Gleueler Wiesen im äußeren Grüngürtel einsetzen. Weitere Vertreter*innen der Grünen, Volt, dem Netzwerk BÜRGER für BÄUME, die Seniorenvertretung der Stadt Köln, Bezirk Rodenkirchen nahmen ebenfalls teil.
Ziel der Veranstaltung war es, den Protest dorthin zu bringen, wo er hingehört: in die breite Öffentlichkeit und in den demokratischen Diskurs. Denn es geht hier nicht um ein Einzelinteresse oder den Erhalt eines Tanztreffs, sondern um 18 Millionen Euro öffentliche Gelder und um eine Fläche, die laut ursprünglicher Planung der Parkstadt Süd Teil des Inneren Grüngürtels für alle Kölner*innen werden sollte. Diese öffentliche Grünfläche droht nun, zu einem vereinsgebundenen Kunstrasenfeld umgewidmet zu werden. Dazu haben Bürger*innen ein berechtigtes Mitspracherecht!
„Innerer Grüngürtel für ALLE“ ist der Name der neu gegründeten Bürgerinitiative, die sich für die Umsetzung der ursprünglichen und eigentlichen Planungsziele der Parkstadt Süd einsetzt und sich folgende Ziele gegeben hat:
- Umsetzung des ursprünglich vorgesehenen Planungsziels der Parkstadt Süd:
Gestaltung des Inneren Grüngürtels in der Variante „Sporthof“ – als öffentlich zugängliche Grünfläche mit vielfältigen, niedrigschwelligen Sport-, Erholungs- und Begegnungsangeboten für Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe. - Vollendung des Inneren Grüngürtels aus Klima- und Gemeinwohlgründen:
Erhalt und Entwicklung zusammenhängender Grünflächen als notwendige Klimafolgenanpassung – zum Schutz vor Überhitzung und Starkregenereignissen sowie zur Verbesserung der Luft- und Lebensqualität in Köln.
Die Variante „Sporthof“ könne von Jung und Alt gleichermaßen genutzt werden, während ein reines Fußballfeld ältere Menschen und viele andere Gruppen faktisch ausschließe, betonte Lothar Segeler, Seniorenvertreter der Stadt Köln, Bezirk Rodenkirchen, während der Veranstaltung.-
Ella Brauer, Sprecherin der Bürgerinitiative, ergänzte:
„Ein Fußballfeld wäre nur für diejenigen nutzbar, die erfolgreich ein Probetraining bei S.C. Fortuna absolvieren und anschließend mehrmals pro Woche zum Training kommen. Der Sporthof hingegen ist für alle da – jederzeit.“
Die Bürgerinitiative lädt alle Bürger*innen herzlich ein, das Anliegen zu unterstützen und sich aktiv in die Gestaltung des Inneren Grüngürtels einzubringen. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass ein zentrales Versprechen der Parkstadt Süd eingelöst wird: ein Innerer Grüngürtel, der öffentlich, lebendig und für alle zugänglich ist.
Du möchtest dich der Bürgerinitiative anschließen: Dann schreibe eine Mail an: sporthoffueralle@gmx.de.
In den kommenden Tagen wird ein Verteiler eingerichtet über den Informationen, weitere Schritte und Treffen geteilt werden.
Die Petition zum Thema findet sich hier: https://weact.campact.de/petitions/kolner-grungurtel-ja-zum-sporthof-fur-alle-nein-zum-versiegelten-sportfeld






